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Landschaftsschutz
Seit den 70er Jahren sind um den Airport immer wieder Flächen gerodet und aufgeforstet worden. Eine Rodung ist laut Gesetz ein Eingriff in die Natur und in die Landschaft, den der Verursacher in einem entsprechenden Verhältnis ausgleichen muss. Der jeweilige Ausgleich wird in Abstimmung mit den Behörden entweder durch eine Aufforstungsmaßnahme oder durch Zahlung eines Ersatzgeldes geschaffen. Als erstes Düsseldorfer Unternehmen hat die Flughafen Düsseldorf GmbH ein Ökokonto eingerichtet, das durch Garten-, Friedhofs- und Forstamt verwaltet wird. Dieses Konto umfasst Flächen im Düsseldorfer Stadtgebiet, die der Flughafen gekauft hat, um sie ökologisch aufzuwerten.
 
 
So wurde z.B. der im Ausgleichsgebiet gelegene, ehemals kanalisierte Schwarzbach 1998 auf einer Länge von etwa 200 Metern dem Landschaftsbild angepasst und ist inzwischen zu einem vollwertigen Biotop geworden. Vom Januar 1990 bis Oktober 1992 wurde der Airport an die Autobahn A 44 angeschlossen. Im Zuge dieser Bauarbeiten entstand unmittelbar am Airportgelände ein Park: Der teilweise unter dem Flughafengelände fließende Kittelbach wurde "umgebettet", insgesamt wurden 27 Hektar neue Grünflächen und fast fünf Kilometer Geh- und Radwege angelegt sowie zweieinhalbtausend Bäume neu angepflanzt.